Falschaussage – auch in der Fachliteratur
Die Deckungsbeitragsrechnung ist der bekannteste Vertreter der Teilkostenrechnung, die nur die variablen Kosten auf die Kostenträger verrechnet.
Solche Aussagen können für Nicht-Experten gefährlich sein.
Denn: Der Deckungsbeitrag erklärt sich aus seiner Funktion – er soll die Fixkosten decken. Gemeint ist also der Teil des Umsatzerlöses, der nach Abzug der variablen Kosten bleibt und zur Finanzierung der fixen Kosten dient.
Damit geht es in der DB-Rechnung keineswegs nur um die variablen Kosten. Vielmehr müssen sämtliche Kosten – variabel und fix – innerhalb eines bestimmten Zeitraumes durch den Markt zurück verdient werden.
In der einstufigen DB-Rechnung werden alle Fixkosten pauschal abgezogen, wodurch nur das kalkulatorische Betriebsergebnis ermittelt wird. Die mehrstufige DB-Rechnung differenziert hingegen die Fixkosten und ordnet sie Bereichen oder Produkten zu. So entstehen präzisere Aussagen zur Rentabilität von Produktlinien oder Geschäftsbereichen.
Klar ist: Ein positiver Deckungsbeitrag allein bedeutet noch nicht, dass die Gesamtkosten gedeckt sind.
Mehr dazu im Video
Im folgenden Video, mit KI erstellt, vertiefen wir dieses Thema um weitere Aspekte:
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Mehr InformationenMehr Informationen zum Deckungsbeitrag und weiteren finanzwirtschaftlichen Schwerpunkten finden Sie in unserem Zertifikatslehrgang „Kosten- und Leistungsrechnung“: https://businessclasstrainings.com/lehrgang-kostenrechnung-leistungsrechnung/
Paul Slamanig
Wirtschaftsberater – Executive Advisor
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